Warum dieser Blog?

Vorstellung:

Hallo, ich bin eine Jungsmama, Studentenmama, Ehefrau, Schwester, Tochter, Schwägerin, Freundin, Frau, Schwiegertochter, Denkerin, Grüblerin, Hinterfragerin, Suchende.

Mein Kopf ist voller Gedanken, die irgendwie aufs Papier müssen- also habe ich mit Instagram angefangen- die perfekte Mischung aus schönen Fotos und wichtigen Gedanken. Aber oft reicht mir dort der Platz nicht aus, für das, was ich gerne sagen würde, was ich gerne zu Ende denken und dadurch auch zu Ende schreiben würde. Daher habe ich nach langem Ringen gewagt einen Blog zu starten. Wer wird den schon lesen? Dachte ich mir erst, aber dann stellte ich das in den Hintergrund.

Ich brauche eine Plattform, um „laut zu denken“, um mich mitzuteilen, um Verbündete zu finden, denen es genauso geht, die sich in den Gedanken wieder finden können, oder um Menschen zu finden, die es ganz anders sehen und auf diese Art und Weise ebenfalls inspirieren und mir helfen, neue Gedanken zuzulassen. Instagram (vier_sein)deckt das ganz gut ab, aber ich freue mich jetzt, dass vielleicht auch hier ein kleiner Austausch entsteht. Viele meiner Texte, die ich auf Instagram geschrieben habe, werden auch hier in meine Beiträge und Gedanken einfließen, aber  eben ausgereifter, nachgedachter, mit mehr Platz zum sein.

Mich bewegen aktuell vor allem Themen rund ums Mama und Frau sein, um die Ehe und das Studium, um den Alltag mit zwei Jungs. Um die richtige Betreuung der beiden, den passenden Kindergarten, die spätere Schulfrage. Mich bewegt immer wieder die Frage, wie Kindheit in meinen Augen sein soll, wie ich Beziehung mit meinen Kindern lebe und wie es gelingen kann, im miteinander zu wachsen und achtsam umzugehen mit der Identität des Anderen. Ich freue mich über wilde, freche, laute, fröhliche Kinder und sehe uns Eltern selbst als Lernende, die sich selbst noch einmal ganz neu kennen lernen durch den Umgang mit den Kindern. Warum ich mich „frei und geborgen“ nenne, dazu möchte ich in einem anderen Beitrag mehr erzählen.

Hier soll fürs erste geklärt werden, warum ich hier bin. Und wer ich denn überhaupt bin. Einen kurzen Einblick in mein Ich:

Hallo und schön, dass du hierher gefunden hast. Ich bin 29 Jahre alt und mein Mann und meine zwei Söhne waren die bisher besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich liebe es, kleine und große Schwester von zwei wundervollen Menschen zu sein und fühle mich in der Großfamilie meines Mannes sehr zuhause. Ich gehöre zu der Art Frauen, die ihre Schwiegereltern ehrlich und aufrichtig lieb hat. Ich profitiere in meiner Kindererziehung von der Vielfalt der Großfamilien und bin froh, dass ich diese Mammutaufgabe nicht alleine stemmen muss. Ich liebe Flohmärkte, Frauengespräche, Mädelsabende, den Geruch von Holz, kleine Bauernhäuser, die Natur und vor allem meine Eltern.

Ich bin sehr sentimental, emotional und manchmal auch etwas zu sensibel. Ich durchleben Gefühle sehr intensiv und belaste damit mich und mein Umfeld manchmal. Ich hinterfrage vieles und gebe mich nicht mit der ersten Antwort zufrieden, ich suche nach einem perfekten Mittelweg für uns, da ich in keiner Weise ein Hardliner bin und ich weiß, dass die Definition und Glück eine sehr individuelle ist und es daher keinen „richtigen“ Weg gibt.

Meine Söhnen bringen mich momentan jeden Tag an meine Grenzen und manchmal fühle ich mich der Herausforderung nicht gewachsen. Wenn sie aber abends im Bett liegen und schlafen bin ich stolz und froh, sie zu haben. Ich liebe Kinderbücher, gute Serien, humorvolle Menschen, alte Möbel, den Geruch von Holland. Ich will das Leben leicht tragen und tief genießen, was mir nicht immer gelingt. Ich bin der Meinung, fünf richtig gute Freunde zu haben ist mehr wert, als unzählige Bekanntschaften. Ich achte mittlerweile darauf, dass ich mich mit Menschen umgebe, die mir gut tun und bei denen ich mich selbst lieben kann. Ich achte auf meine Ressourcen, denn sie sind seit ich zwei Kinder habe, sehr begrenzt. Mir ist es wichtig, andere zu stärken und halte mich lieber fern von negativer Energie. Mir ist bewusst, dass Ehe harte und heilige Arbeit ist  und ich nicht nur Mama bin, sondern auch Frau und Ehefrau. An der Umsetzung scheitert es allerdings immer mal wieder. Ich liebe Authentizität und echte, ehrliche Begegnung und weiß, nur wenn wir ehrlich zu anderen sind, können Herzen sich berühren. Ich musste das Leben schon öfter von seiner verletzlichen Seite kennen lernen und weiß, was Gesundheit für ein großes Geschenk ist. Ich freue mich über jeden, der seinen Weg hierher gefunden hat und bin gespannt auf eure Geschichten.

Bis bald!

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